Antritt zur Gegendarstellung unter Benutzung von Beweisfotos ,-)

,, Man muss sich das "Bauwerk" einmal ansehen. Atemberaubend.
Atemberaubend,
Aber in dem Sinne, das einem die Luft wegbleibt.
Eine riesen hohe dunkle Mauer, die die Friedrichstrasse in eine dunkle Schlucht verwandelt. (...) ,,

Aha. Meinten Sie das hier?


Vergangene Woche schien es, als wolle das düstere Spreedreieck, stolz wie es nun mal ist, allen zeigen, wie hell es doch sein kann.


Es war wohl nur leider keiner da, um es sich anzusehen...


Erst zu dunkel, um gesehen zu werden, und jetzt zu hell - das Spreedreieck verschwindet fast im gleißenden Sonnenlicht
!


Kam der Betrachter dann unter der Stadtbahnbrücke des Bahnhofs Friedrichstraße hervor, präsentierte sich ihm ein Spreedreieck, bei dem es wahrlich fast keinen Unterschied zum Entwurf mehr gab!


Was wollt ihr mehr? :-)

Übrigens hat sich der Tagesspiegel da ein nettes Eigentor geschossen.
Die Onlineausgabe der Zeitung, welche die ganze "Zu dunkel"-Propaganda gern mitvorantreibt, hat in ihrem neuesten Artikel zum Grundstücksskandal
(aus dem auch obiges Zitat entnommen ist) ein
nicht gerade sehr aktuelles Bild vom Bau verwendet.
Zu dumm nur, dass gerade hier das Licht günstig war, und das Gebäude nicht gewohnt düster, sondern in einem angenehm hellen Silbergrauton daherkommt! ;-)

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das erste Foto mit dem Fassadenausschnitt als Perspektivfoto ist megacool!

Und auf dem zweiten Foto sieht das Gebäude aus, als wäre es aus Gold!

Verstehe wirklich nicht, warum es so verschmäht wird. Scheint doch ganz süß zu werden.

Anonym hat gesagt…

In Berlin ist schon einiges merkwürdig (z.B. hat das Spree-Caree richtig runde "Ecken", das Spree-Eck nahe des HBF ist abgerundet, die S-Bahn fährt unterirdisch und die U-Bahn oben auf Viadukten) und auch viele Ansichten sind sehr eigenwillig...

Aber dass dieses Gebäude "ein dunkler Klotz" sein soll ist doch etwas arg weit hergeholt!
Erstens besteht es aus ZWEI Elementen, zweitens kann es allein aufgrund der Rundungen kein Klotz sein, drittens ist es mit der Metall/Glaskombination nicht dunkel und viertens ist es einfach nicht groß und lang genug um die Friedrichstraße zu verdunkeln.

Das kann gerne zitiert werden ;-)

Anonym hat gesagt…

Zitat, Egon aus dem Hauptstadtblog:


"Licht findet im sogenannten “Spreedreieck” nur oberhalb der seltsam abgeschnitten wirkenden Gebäude statt. Das gegenüberliegende Hotel ist architektonisch noch belangloser und austauschbar wie gut 95% aller Neubauprojekte in dieser Stadt.

Statt dieser eher kackbraunen denn lichthellsilbernen Stummeltürme hätte eine Grünfläche dem historischen Denkmal Tränenpalast sicherlich gutgetan."

Hatte übrigens den Blog hier verlinkt. Man hat nichtmal draufgeklickt. Genau wie im Tagesspiegel schon. Was beweist uns das? Die Nörgler wollen gar nichts anerkennen, was nur ein bisschen an ihrem (verdunkelten) Weltbild rütteln könnte!!!

Anonym hat gesagt…

Wow, das kann ja wirklich strahlen. Schön, ist es halt nur ein sonnenscheintaugliches Gebäude.
Und bei Wolken finster.
Naja, so wechselhaft wie unser aller Stimmungen.
Finde es toll.